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Aufs Brot, zum Backen oder in die Pfanne: Bei der Frage, ob Butter oder Margarine scheiden sich die Geister. Einige schwören auf Butter als Naturprodukt, andere entscheiden sich für die pflanzliche Alternative – was kommt bei dir aufs Brot?

Oft heißt es, Margarine sei gesünder als Butter – doch, stimmt das tatsächlich? Und: Wie steht es eigentlich um die Nachhaltigkeit der beiden? Wir wollen versuchen, diese Fragen für dich zu beantworten.

Das Naturprodukt: Was spricht für Butter?

Es gibt wohl kaum jemanden, der sie nicht kennt: die Butter. Das Streichfett aus Milch, Sahne oder Molkesahne wird bereits seit Jahrhunderten hergestellt. Aufgrund ihres Geschmacks bevorzugen sie viele auf dem Brot oder beim Backen. Jeder Deutsche isst im Durchschnitt rund 6 Kilogramm Butter im Jahr. Wir fragen uns: Wie ungesund ist Butter wirklich?

Bei Butter handelt es sich um ein Naturprodukt, ihr wird eine bessere Verdaulichkeit nachgesagt und sie enthält die Vitamine D, A, E und K. Da die Butter ein tierisches Produkt ist, hat sie einen hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren. Im Umkehrschluss heißt das, zu viel Butter erhöht deinen Cholesterinwert dauerhaft und damit steigt das Risiko für Diabetes oder Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems. Eindeutig belegt ist diese Aussage in der Wissenschaft jedoch nicht.

Butter in drei Schritten selber machen

Und wie steht es um die CO2-Bilanz?

Wenn du dir bisher wenig Gedanken über die Klimabilanz von Butter gemacht hast, dann werden dich diese Zahlen mit Sicherheit erschrecken. Für die Herstellung von nur einem Kilogramm Butter werden 24 Kilogramm Kohlendioxid ausgestoßen. Pro Päckchen Butter (250 Gramm) benötigt ein Landwirt rund fünf Liter Milch. Und diese kommt bekanntlich von der Kuh, welche wiederum Unmengen an Treibhausgasen ausstößt.

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Die pflanzliche Alternative: Was spricht für Margarine?

Margarine besteht im Wesentlichen aus pflanzlichen und gesünderen Fetten, wie zum Beispiel Raps- oder Olivenöl. Das macht sie streichzarter als Butter. Außerdem ist Margarine länger haltbar. Im Kühlschrank kann sie mehrere Monate aufbewahrt werden. Ein weiterer Vorteil ist: Margarine ist vegan, das heißt, dass bei ihrer Herstellung keine Kühe leiden müssen. Natürlich bedeutet das nicht, dass du ab jetzt keine Butter mehr essen darfst. Ein Blick auf die Herkunft und Haltung der Kühe, schadet jedoch nicht.

Bei Margarine handelt es sich um ein festes Fett. Bei ihrer Herstellung werden flüssige Fette (Raps- oder Olivenöl) verfestigt. Bei diesem Prozess können ungesunde Trans-Fettsäuren entstehen, die ebenfalls schlecht für das Herz-Kreislauf-System sind.

Und die CO2-Bilanz von Margarine?

Im Vergleich zur Butter, benötigt man für ein Kilogramm Margarine nur 0,7 Kilogramm Kohlendioxid. Das macht sie deutlich klimafreundlicher als Butter. Aber: Bei ihrer Herstellung verarbeiten viele Produzenten Palmöl in ihren Produkten. Palmöl zerstört den Regenwald und unser Klima.

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Fazit: die Menge macht’s

Egal ob Butter oder Margarine – die Menge ist entscheidend. Beide sind in geringen Mengen nicht ungesund und auch der Einfluss von Butter auf das Cholesterin gilt in der Wissenschaft als umstritten. Auch in Sachen Kalorien sind die beiden gleich auf: Sowohl Butter als auch Margarine enthalten auf 100 Gramm ungefähr 700-750 Kalorien.

Der Geschmack, die Verarbeitung und Herkunft des Produkts sind für die Auswahl von Bedeutung. Isst du also dein Leben lang schon gerne Butter, kannst du das auch weiterhin mit gutem Gewissen tun.

Video: Butter oder Margarine – was ist gesünder?

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