Fleisch

Das Thema “From Nose to tail” erhält in den letzten Jahren immer mehr Aufmerksamkeit. Dabei handelt es sich um eine Philosophie, die besagt, dass man ein Tier nach der Schlachtung möglichst komplett verwertet und wenig bis gar keinen “Abfall” produziert. Was früher selbstverständlich war, wurde in den letzten Jahrzehnten größtenteils vernachlässigt, da sich der Konsument auf sogenannte Edelteile – vorwiegend aus dem Rücken und der Keule von Schlachttieren – fokussiert hat. In anderen Nationen, wie Afrika und Asien, werden viele Bestandteile von Schlachttieren, die wir als Schlachtabfall bezeichnen, als Spezialitäten gehandelt und teilweise teurer verkauft als die schon genannten “Edelteile”. Wenn man jedoch weiß, wie man alle Bestandteile verwertet und richtig zubereitet – so ist das ganze Tier ein Edelteil.

Ein Beispiel für das “from-nose-to-tail”-Prinzip ist die Blutwurst, die wir auch in unserem Flammkuchen-Rezept verarbeitet haben. Eine außergewöhnliche, jedoch empfehlenswerte Zutat, denn das Blut ist nicht nur nährstoffreich, sondern auch sehr schmackhaft.

Unsere neuesten Grill-Rezepte:

Halloumi-Gemüse-Burger vom Grill

Von Fränkische RezepteHalloumi-Käse wird bei uns in der Familie auch "Quietsche-Käse" genannt, weil er beim Kauen so unterhaltsame Geräusche macht. Ursprünglich kommt er aus Zypern, hat mittlerweile aber auch den Weg auf unsere Teller in Franken gefunden. Er wird gerne zum Grillen verwendet und passt auch sehr gut als Fleischersatz auf Burger. In diesem Rezept vereinen wir beide Versionen und sind begeistert von dieser Burgerkombination vom Grill! Am besten bereitet man den Käse ein paar Stunden vorher zu, damit die leckere Marinade lange einziehen kann.

Scharfe Grillsoße

Von Fränkische RezepteHeute wird es scharf! Mit unserer scharfen Grillsoße hast du den perfekten Begleiter für die nächste Gartenparty. Am besten schmeckt die Soße zu Fleisch, aber auch zu Brot oder gegrilltem Gemüse passt sie wunderbar. Was kommt bei euch am liebsten auf den Grill? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

Auberginencreme

Von Fränkische RezepteUnsere leckere Auberginencreme eignet sich nicht nur zum Grillen aufs Fleisch oder Baguette, sondern schmeckt auch super zur fränkischen Brotzeit oder zu Kartoffeln. Die spritzige Limette in der Creme gibt einen Frischekick, während die Oliven und getrockneten Tomaten perfekt mit der Aubergine harmonieren. Ihr habt das Rezept beim letzten Grillfest direkt ausprobiert? Dann schreib uns doch einen Kommentar, wie euch die Creme geschmeckt hat!

Sicher kein Abfall: das Schweinenetz

Ebenfalls passend zur “from-nose-to-tail”-Philosophie haben wir auch ein Rezept mit Schweinsnetz. Von unseren Großeltern für Bräten und Würste verwendet, ist es heute beinahe in Vergessenheit geraten. Beim Schweins- oder Fettnetz handelt es sich um ein netzartiges Fettgewebe, welches die meisten Organe des Tieres umgibt. Beim Garen löst es sich fast vollständig auf. Heute gehörte es nicht mehr ins Standardsortiment einer Metzgerei, ist aber auf Nachfrage und auch online zu erhalten. In einigen Ländern, wie Italien, wird es nach wie vor als Spezialität gehandelt.

Gerne möchten wir euch näherbringen, woher die Zutaten und Bestandteile unserer Rezepte kommen. Daher hat uns Cätschi hier ein Bild einer Hausschlachtung zur Verfügung gestellt, auf welchem man gut erkennen kann, wie das Schweinsnetz die Organe umwickelt.

Schweinenetz

Fleischglück-Cätschi-2

Über: Tobias “Cätschi” Brockard

Ich bin Cätschi, 36 Jahre alt, verheiratet und habe 3 Kinder 7, 6 und 4 Jahre alt.

Seit 19 Jahren bin ich leidenschaftlicher Koch und Grill-Fan. Nach dem Kauf eines überdurchschnittlichen Grills, habe ich mich auf die Suche nach überdurchschnittlichem Fleisch gemacht. Weil mich mein Wissensdurst und die Neugier- was sicher auch mit meiner Ausbildung als staatlich geprüfter Lebensmittelverarbeitungstechniker zu tun hat- immer weiter getrieben haben, habe ich in den letzten Jahren verschiedene Schulungen, Seminare, Metzger und Züchter besucht und mir so ein sehr gutes Netzwerk aufgebaut und Wissen angeeignet. Das Ganze gipfelte dann mit der Prüfung zum Diplom Fleischsommelier 2019.

Die Tatsache, dass ich passionierter Hobbykoch, bekennender Genussmensch und gelernter Fischwirt bin und 10 Jahre lang auf der Sandkerwa, einem der größten bayrischen Volksfeste gegrillt habe, ist mit Sicherheit auch kein Nachteil. So habe ich mit der Zeit mein Hobby zum Beruf gemacht und biete heute neben dem Steaktasting, auch Steakworkshops und Schulungen bzw. Promotionsveranstaltungen für Fachbetriebe an. Mich kann man aber genauso gut für Firmenfeiern, Geburtstage, Weihnachtsfeiern oder Jungesellenabschiede buchen.

Mehr dazu unter: grill-n-taste.de