Spinat

„Spinat macht groß und stark“ oder „Spinat enthält viel Eisen“ – Um das Blattgemüse ranken sich zahlreiche Mythen, mit denen bereits unsere Großeltern aufgewachsen sind. Auch ich wuchs mit dem Glauben auf, dass Spinat groß und stark mache. Ob das nun ein Trick meiner Eltern war, mir das grüne Zeug schmackhafter zu machen, oder ob mich der Comic-Matrose „Popeye“ wesentlich beeinflusste, sei mal dahingestellt. Heute kann ich jedenfalls sagen: Ich liebe Spinat! In all seinen Variationen. Welche das sind und warum der Spinat unser Gemüse des Monats März ist, erfährst du hier:

Gesunde Rezepte zum Nachmachen:

Bayern Wrap

Von GQ-BayernBei den Grillrezepten von Giuseppe Messina reicht die richtige Grilltechnik allein oft nicht aus - seiner Kreativität sind nämlich kaum Grenzen gesetzt. Beim folgenden Rezept muss man auch die richtige Wickeltechnik beherrschen, denn die zarte Rinderlende schneidet er nach dem Grillen in Streifen und packt sie dann mit Gemüse, selbstgemachter Salsa, Pesto und Käse in Maisfladen. Das überzeugende Ergebnis: kompakte Wraps mit köstlicher Füllung.

Caesar Salat vom Grill

Von GQ-BayernEinen geräumigen Grill und eine feuerfeste Pfanne - mehr braucht Giuseppe Messina nicht, um aus regionalen bayerischen Zutaten in ausgezeichneter Qualität einen perfekten Sommersalat zu zaubern. Richtig bayerisch wird es vor allem durch die auf dem offenen Feuer gerösteten Brezenstücke, die er anstelle der üblichen Croutons verwendet. Der Clou sind die halbierten Romana-Herzen, die er kurz direkt auf dem Grillrost anbrät. Grillen wird so zu einer sehr feinen Zubereitungsart mit unzähligen Möglichkeiten. Wer bisher beim Wort Grillen nur an Würstchen und Steaks dachte, wird von Giuseppe Messinas kreativen Vorschlägen überrascht sein. Unbedingt Ausprobieren!

Basilikum-Pesto

Von Fränkische RezeptePesto ist ein Retter in der (Hungers-)Not. Es ist daher vorteilhaft immer eines im Kühlschrank zu haben. Pesto selber machen ist noch dazu so einfach wie Zähneputzen! Die Basis für dieses Pesto-Rezept ist frischer Basilikum am besten aus eigenem Anbau. Ihr könnt es nicht nur für "Nudeln mit Pesto" verwenden, sondern auch im Nudelsalat, zu Gnocchi, auf der Pizza, und und und.

Wo kommt der Spinat eigentlich her?

Wo genau der Spinat herkommt ist nicht eindeutig zu klären. Vermutlich hat er seinen Ursprung im Orient. Dort spielt er auch heute noch eine wichtige Rolle in den traditionellen Küchen. In Europa wurde das Blattgemüse erstmals im 13. Jahrhundert erwähnt. Heutzutage wird Spinat in weiten Teilen Europas, Nordamerika und Asiens angebaut und verzehrt.

Der Mythos Spinat: stark wie Popeye

Im Vergleich zu anderen Gemüsesorten, wie zum Beispiel dem Brokkoli, weist der Spinat keinen deutlich höheren Eisengehalt auf. Dazu kommt, dass Inhaltsstoffe des Spinats, die Eisenaufnahme des Körpers sogar erschweren. Der Mythos: „Spinat enthält viel Eisen“, geht wahrscheinlich auf einen Rechenfehler aus dem 19. Jahrhundert zurück, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet. Nichtsdestotrotz ist Spinat eine gute Eiweißquelle und reich an Nährstoffen wie Kalium, Calcium, Magnesium und Vitamin C.

Gleich ausprobieren: Spinatknödel selber machen

Spinatknödel

Spinat wächst nicht in der Tiefkühltruhe

Bei dem Gedanken an Spinat denken viele direkt an Rahm-Spinat aus der Tiefkühltruhe, dazu gibt es dann Spiegelei oder Fisch, im Idealfall sogar beides. Das ist lecker – keine Frage! Doch das Blattgemüse kann mehr: Frischer Spinat ist einfach und schnell zubereitet und in der Küche vielseitig einsetzbar. So eignen sich die jungen, zarten Blätter im Frühling und Frühsommer besonders gut für Salate. Der Winterspinat hingegen lässt sich blanchieren, dünsten oder pürieren und findet in Aufläufen, Eintöpfen und Currys seinen Platz. Aufgrund seiner guten Nährwerte ist Spinat auch in Smoothies beliebt.

Die Hauptanbaugebiete für Spinat in Europa sind Frankreich, Italien und Deutschland. Bei uns wird junger Spinat zwischen März und Mai und Herbst- und Winterspinat bis in den November hinein, samt Wurzel, geerntet. Der einzelne Blattspinat ist von März bis Juni auf Wochen- und in Supermärkten erhältlich.

Spinat zubereiten: blanchieren, kochen und pürieren

Für Salate und Smoothies ist der junge Frühlings- und Sommerspinat besonders geeignet. Er enthält verhältnismäßig wenig Oxalsäure und muss dadurch nicht zwingend gekocht werden. Vor dem Verzehr solltest du ihn gründlich waschen.

Wird der Spinat blanchiert oder gekocht, müssen die dicken Stängel und Wurzeln entfernt werden. Waschen solltest du den Spinat erst kurz vor der Verwendung, da er ansonsten wertvolle Nährstoffe verliert. Wie lange du ihn blanchierst oder kochst, entnimmst du am besten deinem Rezept. Da der Spinat beim Zubereiten stark an Volumen verliert, solltest du im Vorhinein eine etwas größere Menge einkaufen.

Leckere Spinat-Rezepte

Spinat schmeckt auf der Pizza, in Aufläufen oder auch in Eintöpfen. Mein absolutes Lieblingsrezept mit Spinat ist definitiv der Spinat-Polenta-Auflauf.

Spinat-Auflauf

Probiere doch mal eines unserer Spinat-Rezepte aus und sag uns, ob es dir geschmeckt hat. Oder: Du stellst dein eigenes Spinat-Rezept auf unserem Portal online.

Du möchtest gleich loslegen?