„Kartoffeln kochen? Das kann doch jeder!“ Was im ersten Moment nach keiner allzu schweren Aufgabe klingt, entpuppt sich manchmal jedoch als echte Herausforderung. Obwohl man alles ganz genau so gemacht hat, wie es im Rezept angegeben war, lässt das Ergebnis oft zu wünschen übrig: die Kartoffeln sind zu weich oder sogar noch roh und lassen sich nicht optimal weiterverarbeiten.

  • Welche Kartoffelart brauchst du wofür?
  • Mit oder ohne Schale kochen?
  • Und wie viel Wasser?
  • Salz oder kein Salz zum Kochen?

Diesen Fragen und noch mehr wollen wir in diesem Blogbeitrag auf den Grund gehen. Dazu gibt es selbstverständlich jede Menge leckere Rezepte mit Kartoffeln. Aber fangen wir ganz vorne an.

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Kilogramm Kartoffeln ist jeder Deutsche durchschnittlich pro Jahr.
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Minuten müssen Kartoffeln durchschnittlich kochen, bis sie gar sind.
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Tonnen Kartoffeln werden in Deutschland pro Jahr produziert

Welche Kartoffelsorte brauchst du wofür?

Oft stellt man sich die Frage, ob es denn jetzt mehligkochende oder festkochende Kartoffeln braucht. Und was sind eigentlich vorwiegend festkochende Kartoffeln? Diese Frage haben wir bereits vor einiger Zeit in unserem Video beantwortet.

Frühkartoffen, vorwiegend festkochende & festkochende Kartoffeln: Bratkartoffel, Kartoffelsalat oder Kartoffelgratin

Mehligkochende Kartoffeln: Kartoffelpüree, Klöße oder Eintöpfe

Kartoffeln kochen: mit oder ohne Schale?

Diese Frage lässt sich nicht ganz so leicht beantworten. Hier ist entscheidend, was für Vorlieben du und deine Liebsten haben und logischerweise auch, was du aus den Kartoffeln kochen möchtest. Pellkartofffeln werden selbstverständlich immer mit Schale gekocht und meistens vor dem Verzehr geschält, aber auch das ist kein Muss. Kartoffeln in Bio-Qualität und ohne Keimstellen können in aller Regel bedenkenlos mit Schale gegessen werden. Voraussetzung ist, dass diese sorgfältig gewaschen werden. Salzkartoffeln hingegen werden vor dem Kochen geschält.

TIPP: Damit die Kartoffeln gleichmäßig gar werden, sollten alle Kartoffeln etwa die gleiche Größe haben. Das klingt zwar nach einem logischen Hinweis, wird allerdings häufig vergessen.

Nun stellt sich aber die Frage: Wie koche ich die Kartoffeln, wenn ich Kartoffelsalat oder Bratkartoffeln machen möchte?

Letztendlich entscheidest du selbst, welche der zwei Möglichkeiten dein Favorit ist. Schälst du die Kartoffeln vorher, so sparst du dir Zeit und musst nicht warten, bis die Kartoffeln abgekühlt sind oder verbrennst dir beim Schälen die Finger. Andererseits gehen beim Kochen ohne Schale deutlich mehr Nährstoffe und Vitamine und vor allem Geschmack verloren. Unser Ratschlag: Mach’s wie Oma – Kartoffeln mit Schale kochen und erst dann schälen.

Wie viel Wasser muss in den Topf?

Auch hier treffen oft verschiedene Meinungen aufeinander. Die eine Seite bedeckt die Kartoffeln gerade so mit Wasser, die andere Seite macht den Topf randvoll. Doch wer hat Recht?

Anders als beim Nudeln kochen, reicht es bei Kartoffeln aus, wenn diese knapp mit Wasser bedeckt sind. Angaben wie 1 Liter auf 100 Gramm oder ähnliches sind hier irreführend. Wichtig ist: die Kartoffeln mit kaltem Wasser bedecken und auch schon während dem Erhitzen in den Topf legen und nicht erst ins kochende Wasser geben.

Außerdem ist es aus ökologischen Gründen sinnvoll, die Kartoffeln mit einem Deckel zu kochen. Dazu die Kartoffeln mit geschlossenem Deckel bei starker Hitze aufkochen und anschließend bei mittlerer Hitze und mit leicht geöffnetem Deckel garkochen. Die Kartoffeln sollten leicht vor sich hin köcheln.

Nützliche Küchenhelfer: Kartoffelstampfer oder Kartoffelpresse

Zum Abschluss: Mit Salz oder ohne Salz kochen?

Bei Salzkartoffeln stellt sich diese Frage natürlich nicht. Bei Kartoffeln darf es in der Regel auch etwas mehr Salz sein als beispielsweise bei Nudeln, aber lieber in Maßen salzen und im Nachhinein nachsalzen, als versalzene Kartoffeln zu essen.

Ansonsten gilt auch hier: Die Vorliebe & der Geschmack entscheidet. Einige salzen Kartoffeln immer vor dem Kochen, Andere lediglich Salzkartoffeln. Da Kartoffeln mit Schale in den meisten Fällen eh geschält und weiterverarbeitet werden, salzen wir sie vor dem Kochen nicht.

Weitere leckere Rezepte findest du hier:

Gegrillter Saibling

Von Fränkische RezepteFrischer fränkischer Saibling schmeckt auch vom Grill richtig gut! Mit den passenden Kräutern und Gewürzen wird der heimische Fisch zum gegrillten Leckerbissen.

Klassische Gemüsesuppe

Von Fränkische RezepteSuppen schmecken fad und sättigen nicht? Dann hast du noch nicht unsere klassische, herzhafte Gemüsesuppe probiert! Sie ist gut gewürzt, deftig und macht garantiert satt. Ein simples und kalorienarmes Rezept mit viel gesundem Gemüse und intensivem Geschmack durch Rosmarin und Gemüsebrühe. Und das Beste ist: Ihr seid total variabel und könnt jegliches Gemüse oder Würstchen verwenden, was ihr gerade daheim habt.

Schaschlik-Spieße

Von Fränkische RezepteSchaschlik-Spieße einfach selber machen, statt schon fertig kaufen? Das gelingt garantiert auch dir! Doch dafür solltest du etwas Zeit und Geduld einplanen. Im Rezept findest du außerdem ein passendes Rezept für eine Sauce zu den Spießen. Viel Spaß beim Nachmachen und Genießen!

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