Kürbis Steckbrief

Kein anderes Gemüse erinnert so sehr an den Herbst wie der Kürbis. Jedes Jahr auf’s Neue wird der Kürbis zum kulinarischen Highlight dieser Jahreszeit. Die Größe der Kürbisse kann extrem variieren: von der Größe einer Münze bis hin zu der Größe eines Traktorreifens. Außerdem gibt es sie in den unterschiedlichsten Farben – rot, orange, gelb und sogar grün oder schwarz – und Musterungen. Auch die Form des Kürbisses ist nicht immer oval oder rund.

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Ingwershot selber machen

Von Fränkische RezepteWer bei Shots beziehungsweise Kurzen ausschließlich an Alkohol denkt, der hat wohl noch nie einen Ingwer-Shot getrunken. Mit unserem Rezept kannst du Ingwer-Shots ganz einfach selber machen und dabei auch noch dein Immunsystem auf Vordermann bringen.

Frittata mit Rosenkohl und Erbsen

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Die Herkunft des Kürbis

Seit Jahrtausenden gehört der Kürbis zum Speiseplan der Mittel- und Südamerikaner. Die ältesten versteinerten Kürbissamen wurden in Mexiko entdeckt und werden auf 10.000 Jahre vor Christus datiert. Mit der Entdeckung dieser Kontinente wurde der Kürbis nach Europa gebracht und eroberte mit seinem saftigen Fleisch und seinem nussigen Aroma im Handumdrehen die europäische Küche.

Kürbisse zählen tatsächlich zu den größten Beeren der Welt. Beerenfrüchte kennzeichnen sich durch die im Fruchtfleisch eingelagerte Samen. Kürbisgewächse gehören also zu der gleichen Pflanzenfamilie wie auch Melonen und Gurken.

Wann ist Kürbis-Saison?

Kürbisse haben in Deutschland von September bis November Haupt-Saison. Darüber hinaus kann die Beerenfrucht über mehrere Monate gelagert und so auch noch im Januar genossen werden.

Kürbis-Sorten im Überblick

  • Hokkaido: leicht nussig, festes Furchtfleisch, essbare Schale, beliebtester Kürbis
  • Butternut-Kürbis: nussig-süß, cremige Konsistenz, reichlich Fruchtfleisch, wenige Kerne
  • Spaghettikürbis: spaghettiartige-Fasern, wird im Ganzen gegart und ausgelöffelt
  • Muskatkürbis: würzig, Aroma erinnert an Muskatnuss, leicht faserige Konsistenz, vielseitig
  • Early Harvest: der klassische Halloween-Kürbis zum Schnitzen, Fruchtfleisch für Suppen oder Püree

Es gibt ein großes Angebot an essbaren Kürbissorten, die sich in Geschmack und Textur unterscheiden. Zu den nicht essbaren Kürbissorten gehören die Zierkürbisse. Sie enthalten Bitterstoffe, die für den Menschen giftig sind und zu Übelkeit und Erbrechen führen können. Somit sind diese Kürbisse nicht für den Verzehr geeignet. Als Dekoration – vor allem an Halloween – eignen sie sich hingegen wunderbar.

Drei Kürbisrezepte, die du unbedingt ausprobieren solltest:

Kuerbiskuchen

Natürlich kann man mit dem Kürbis auch Kuchen backen. Kürbispüree macht den Kuchen herrlich fluffig und sorgt außerdem noch für eine schöne Farbe. Ideal zum Nachmittagskaffee mit Freunden oder Familie.

Kürbissuppe

Denkt man an Rezepte mit Kürbis, so kommt einem die Kürbissuppe meist als erstes in den Sinn. Mit Kokosnussmilch oder Sahne verfeinert ist sie im Herbst ein absolutes Muss. Dazu gibt es Brot, Baguette oder auch leckeren Zwiebelkuchen.

Kürbisbrötchen

Brötchen müssen nicht immer gekauft sein. Unsere leckeren Kürbis-Brötchen hast du im Handumdrehen und in nur wenigen Schritten zubereitet. Noch dazu sind sie reich an Ballaststoffen und wertvollen Vitaminen

Vitaminwunder Kürbis

Der Kürbis punktet mit einer ganzen Menge an Nährstoffen. Vor allem Kürbis mit hell- und dunkel orangefarbenem Fruchtfleisch sind eine gute Quelle für Vitamin A, B-Vitamine, Kalium, Kupfer und Mangan. 100 Gramm Kürbis decken bereits 26 Prozent des Tagesbedarfs an Vitamin A und fast 10 Prozent des Tagesbedarfs an Kalium. Dies und die enthaltene Kieselsäure können sich positiv auf Haut, Haare und die Sehkraft auswirken. Kürbis steckt voller Beta-Carotin. Bei Beta-Carotin handelt es sich um den orange-roten Farbstoff, welcher für die charakteristische Farbe des Kürbis‘ verantwortlich ist. Im Körper wird Beta-Carotin je nach Bedarf in Vitamin A umgewandelt. Beta-Carotin wird von unserer Netzhaut für die Absorption von Licht benötigt. All diese Nährstoffe kommen in Kürbisfleisch und Kürbiskernen reichlich vor. Aus diesem Grund kann der regelmäßige Verzehr von Kürbis auch zum Erhalt einer normalen Sehkraft beitragen.

Obwohl er süß und herzhaft schmeckt, enthalten 100 Gramm Kürbis nur 26 kcal und kein Fett. Gleichzeitig macht er aber richtig satt und eignet sich aus diesem Grund ideal als Sättigungsbeilage. Dank des hohen Kaliumgehalts kann sich Kürbis anregend auf die Nieren- und Blasentätigkeit auswirken und entwässert den Körper auf natürliche Art. Das Kürbisfleisch kann aufgrund seiner guten Bekömmlichkeit hervorragend in der Diätküche als Schonkost oder für Kleinkinder zubereitet werden. Das Fleisch enthält viele Mineralstoffe wie Calcium, Phosphor und Eisen. Nährstoffe aus Kürbissen, die unser Immunsystem unterstützen, sind Vitamin C, Vitamin E und Eisen. Die vielen Nährstoffe in Verbindung mit der geringen Kalorienmenge machen den Kürbis zum perfekten Fitness-Food.

Extra Tipp: Wer Spaghetti liebt, aber Kohlenhydrate sparen will, kann seine Lieblingspasta mit Kürbis ersetzen: Der Spaghetti-Kürbis heißt so, weil sein Fruchtfleisch nach dem Kochen in feine Spaghetti zerfällt. Man kann sie wie gewohnt mit Tomatensoße, Pesto oder Bolognese genießen.

Die besten Kürbis-Rezepte findest du hier

Kürbiskerne: gesund und lecker

Neben dem gesunden Fruchtfleisch steckt im Kürbis ein weiterer echter Schatz: die Kürbiskerne. Außer den gesunden Fettsäuren liefern sie hochwertiges pflanzliches Eiweiß, Ballaststoffe und eine ganze Menge Mikronährstoffe – darunter Eisen, Zink, Kupfer und Mangan sowie Vitamin B3 und Vitamin E. Aus den Kürbiskernen wird in aufwändigen Verfahren hochwertiges Kürbiskernöl hergestellt. Es überzeugt durch ein intensives nussiges Aroma und ist dazu noch sehr gesund. Kürbiskernöl ist besonders reich an Vitamin E und ungesättigten Fettsäuren, die mehr als 50 Prozent der Fettsäuren im Öl ausmachen. Diese haben eine regulierende Wirkung auf dem Cholesterinspiegel und einen positiven Einfluss auf gutartige Prostataleiden. Kürbiskernöl hat im Gegensatz zum Kürbisfleisch einen hohen Kaloriengehalt und gehört zu den ernährungsphysiologisch wertvollsten Pflanzenölen, die es zurzeit auf dem Markt gibt. Grund ist der Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren.