Frau mit Wassermelone

Nasskaltes Wetter, triste graue Tage und wenig Sonnenlicht, all das wirkt sich natürlich auch auf unsere Stimmung aus. Antriebslosigkeit und grundlose Traurigkeit sind oft Folgen von Licht- und Vitamin-D-Mangel. Lock-down und Bewegungseinschränkungen machen die Sache in der jetzigen Zeit auch nicht gerade einfacher. Umso wichtiger ist es daher in diesen Tagen, darauf zu achten was man ist und nicht wahllos irgendwelches Zeug im Home-Office oder Home-Schooling in sich hineinzustopfen.

Es wird viel geschrieben über Mood-Food, dem Gute-Laune-Essen, das dich aus einem Stimmungstief holen soll. Es gibt unzählige Artikel, die sich damit beschäftigen und die über die positiven Auswirkungen auf den Körper berichten.  Doch ist es wirklich so einfach? Fakt ist, ob Mood-Food wirklich hilft ein Stimmungstief zu überwinden ist bisher noch nicht ausreichend erforscht.

Was ist eigentlich dieses Mood-Food?

Zurückzuführen ist die Diskussion rund um den Begriff Mood-Food auf das „Glückshormon“ Serotonin. Der Botenstoff hat nachweislich einen Einfluss auf Emotionen sowie Stimmung und Antrieb. Auch in vielen Nahrungsmitteln ist Serotonin enthalten, wie zum Beispiel Bananen, Datteln, Lachs oder dunkler Schokolade. Aufgrund dieser Tatsache wird oft angenommen, dass mit der Zufuhr dieser Lebensmittel auch automatisch die Laune steigt. Ganz so einfach ist es jedoch nicht. Zwar stimmt es, dass durch die Nahrung Serotonin aufgenommen werden kann, jedoch ist bisher nicht nachgewiesen, dass dieses auch ins Gehirn gelangt und in Folge dessen wirkt.

Obstsalat

Von Fränkische RezepteDer perfekte Snack für heiße Sommertage! Ein fruchtig frischer Obstsalat mit exotischer Ananas und süßen Beeren. Ist er erst einmal zubereitet, erfreut sich garantiert die ganze Familie daran. Und natürlich kann unser Rezept nach Belieben abgewandelt werden, denn ein Obstsalat eignet sich auch perfekt dafür, um übrig gebliebenes Obst zu verwerten.

Herzhafter Feldsalat

Von Fränkische RezepteSalat ist langweilig? Über unseren herzhaften Feldsalat kann man das garantiert nicht sagen! Denn zum Salat gesellen sich knackige Radieschen, knuspriger Speck, würziger Käse, gebratene Kartoffeln und fruchtige Tomaten. Eins ist sicher, Langeweile kommt da garantiert nicht auf den Teller.

Also kann man gute Laune gar nicht essen?

Nachweisen konnte man das bisher noch nicht, nein. Doch trotz der komplexen Forschungslage, ist eines klar. Selbst wenn Mood-Food vielleicht nicht direkt als Stimmungsaufheller wirkt, ist es auf keinen Fall schädlich die betreffenden Lebensmittel zu sich zu nehmen. Denn neben Serotonin enthalten sie noch viele weitere wertvolle Nährstoffe, die wichtig für den Körper sind und sich positiv auf die Gesundheit auswirken. Sollten eben diese Lebensmittel dann auch noch die Stimmung beeinflussen, ist das ein äußerst positiver Nebeneffekt. Daher möchten wir euch die Mood-Food-Liste selbstverständlich nicht vorenthalten!

  • Bananen

enthalten den Mineralstoff Kalium, der eine wichtige Rolle für die Muskel- und Neven-Funktion sowie für die Herzfunktion und die Regulierung des Blutdrucks.

Bananenbrot
Smoothies
Haferschnitten
  • Pilze

Auch heimische Pilze wie Pfifferlinge, Steinpilze oder Champignons liefern wichtige Nährstoffe für den Körper. Ballaststoffen wie Hemicellulose oder Chitin werden positive Auswirkungen auf die Verdauung nachgesagt.

Saure Pfiffer
Steinpilzauflauf
  • Nüsse und Samen

sind reich an Ballaststoffen sowie günstigen Fettsäuren. Ein mäßiger Verzehr (ca. eine Handvoll am Tag) wirkt sich aufgrund des hohen Lezithin-Gehalts positiv auf Nervenfunktionen und das Gedächtnis aus.

Nuss Granola
Eiweissbrot
Blumenkohl
  • Fettreiche Seefische

enthalten langkettige n-3 Fettsäuren, die wichtig für Wachstum und Entwicklung des Gehirns sind und den Blutfluss, die Muskelfunktion sowie Entzündungs- und Immunreaktionen beeinflussen.

Räucherlachs-Frischkäse
Lachsfilet-Steak
Heringssalat fränkischer Art

Dann wäre da noch das psychologische Mood-Food

Es gibt auch Experten, die sagen, Lebensmittel verändern nur dann die Laune, wenn auch die Umgebung stimmt und man mit ihnen Positives verbindet. So ist es wahrscheinlicher, dass ein Picknick im Wohnzimmer mit der ganzen Familie die Stimmung hebt, als das schnelle Essen zwischendurch am Schreibtisch oder auf dem Sofa. Ebenso können sich sowohl die Zubereitung als auch der Verzehr von Essen, mit dem wir schöne Erinnerungen verknüpfen, positiv auf das Gemüt auswirken. Häufig sind das Gerichte aus der Kindheit, die wir mit für uns wichtigen Personen und Situationen in Verbindung bringen. Zwar hat das mehr einen psychologischen Hintergrund und ist nicht auf irgendwelche Nährstoffe zurückzuführen, helfen kann es jedoch trotzdem.

Schmeckt wie bei Oma

Oma wäscht Gemüse

Mit diesen 7 Rezepten könnt ihr in Erinnerung schwelgen und euch in die Küchen eurer Großmütter träumen. Probiert doch mal ein Rezept aus, das ihr mit eurer Oma verbindet und schaut, ob sich eure Stimmung dadurch verbessert. Falls nicht, dann habt ihr immerhin ein leckeres Essen auf dem Tisch :) Es gibt also nichts zu verlieren!

Rezepte aus Omas Küche