Nicht nur Ostersonntag- und Montag sind wichtige Tage im christlichen Kalender, sondern auch der Gründonnerstag und der Karfreitag. An diesen Tagen greifen Gläubige in Franken meist auf traditionelle Gerichte zurück, halten dabei aber auch noch andere Bräuche ein, um ihren Glauben auszuleben.

Warum Gründonnerstag?

Eigentlich hat die Bezeichnung Gründonnerstag gar nichts mit der Farbe zu tun. Ursprünglich ist damit das mittelhochdeutsche Wort greinen gemeint, worunter wir in Franken auch heute noch weinen verstehen. An diesem Tag hielt Jesus das letzte Abendmahl mit seinen Jüngern ab, wohl wissend, dass er am nächsten Tag hingerichtet werden würde. Der Gründonnerstag erinnert an die Trauer angesichts der bevorstehenden Passion. Trotz der ursprünglich anderen Herkunft des Wortes hat sich bei vielen Christen mit der Zeit der Brauch etabliert, an diesem Tag vor allem grüne Gerichte zu essen. Außerdem gibt es eine abergläubische Theorie die besagt, dass mit dem Verzehr von grünen Nahrungsmitteln die Kraft des Frühlings aufgenommen wird und die kann ja wohl jeder gut gebrauchen.

Grüne Rezepte

Grünkohlauflauf mit Kartoffeln
Spinatspätzle mit Parmesan
Spinatspätzle
Baerlauch-Gnocchi
Bärlauch-Gnocci

Der letzte Freitag vor Ostern

An diesem Tag wurde Jesus gekreuzigt. Deshalb ist der Karfreitag von Leid, Buße und Abstinenz geprägt. Die meisten Christen verzichten am Karfreitag auf Fleisch, weil sich die Menschen früher keines leisten konnten und die Zubereitung nur den Freudenfesten vorbehalten war, zu denen der Karfreitag nicht gehört. Vielerorts kommen an diesem Tag Fischgerichte auf den Tisch, oder es wird gar auf tierische Produkte verzichtet und vegetarisch gegessen.

Vegetarische Gerichte

gemuese strudel mit brokkoli
Gemüsestrudel mit Blumenkohl
linsenbratlinge
Vegetarische Linsenbratlinge
Einfache Gemüselasagne
Einfache Gemüselasagne

Der Fisch ist seit jeher ein Symbol für den christlichen Glauben. Das kommt daher, dass die christliche Religion zur Zeit der Römer verboten war und die Christen nur heimlich ihren Glauben ausleben konnten. Um sich untereinander als Gläubige erkennen zu können, benutzten sie oft das Symbol eines Fisches, den sie in den sandigen Boden malten. Bis heute essen viele Christen an Karfreitag Fisch, um damit an die Unterdrückung Jesus und das Christentum zu erinnern.

Rezepte mit Fisch

lachs auf fenchelgemuese
Lachs auf Fenchelgemüse
Zanderfilet
Zanderfilet in Silvanersoße
Fisch mit Rosenkohl
Fisch mit Rosenkohl aus dem Ofen