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Ausgezogene Küchla

Bildquelle: ©Anna Ellmann - stock.adobe.com

Ausgezogene Küchla sind auch bekannt als Knieküchle oder ausgezogene Krapfen. Das traditionelle Schmalzgebäck wurde früher nur zur Kirchweih, Hochzeit oder anderen großen Familienfesten gebacken. Wenn die leckeren Küchla bei euch schon etwas in Vergessenheit geraten sind, könnt ihr sie mit unserem Rezept mal wieder backen!

Menge12 Portionen
Arbeitszeit1 Std.Koch-/Backzeit20 minGesamtzeit1 Std. 20 min

Zutaten

 500 g Mehl
 ½ Würfel frische Hefe
 200 ml lauwarme Milch
 1 EL Sauerrahm
 50 g Zucker
 1 Prise Salz
 2 mittelgroße Eier
 75 g zerlassene Butter
 Öl oder Butterschmalz zum Frittieren
 Zucker zum Bestreuen

Zubereitung

1

Das Mehl in eine Schüssel geben und in die Mitte eine Mulde drücken. Hefe zerbröckeln, in lauwarmer Milch auflösen und Sauerrahm unterrühren. Die Hefemilch in die Mulde geben, mit Mehl vom Rand vermengen und 15 Minuten gehen lassen.

2

Zucker, Salz, Eier und 50 g der zerlassenen Butter zum Vorteig geben und alles durchkneten. Den Teig zu einer Rolle formen, in zwölf Stücke teilen und mit den Händen zu Kugeln formen. Die Teigportionen auf eine bemehlte Arbeitsfläche setzen und mit der übrigen Butter bestreichen. Abdecken und ca. 10 Minuten gehen lassen.

3

Öl oder Butterschmalz in einem breiten Topf erhitzen. Die Hefekugeln zwischen den Händen so auseinanderziehen, dass sie in der Mitte dünn und zum Rand hin dicker sind. Anschließend die Hefeküchla in das heiße Fett gleiten lassen und mit einem Esslöffel heißes Fett über die dünne Mitte gießen, dass der Teig nicht bricht und schön hell bleibt. Die Küchla mit einer Siebkelle herausnehmen, wenn sie goldbraun gebacken sind. Auf Küchenpapier abtropfen lassen, mit Zucker bestreuen und am besten warm servieren.