Nudeln und Klopapier – das scheinen zu Zeit die begehrtesten Produkte in ganz Deutschland zu sein. Zu Unrecht, finden wir! Denn die eigentliche Universal-Waffe ist Mehl. Egal ob Weizen-, Vollkorn-, Roggen-, Dinkel-, Mais-, Soja-, Reis- oder Mandelmehl – es gibt tausende Möglichkeiten, um Getreide zu verarbeiten. Wir haben ein paar mehlige Rezepte für euch, die als Basis für zahlreiche Mahlzeiten dienen können. Aber denkt dran: Es gibt keinen Grund zu hamstern! Auch aus kleinen Mengen Mehl, könnt ihr große Gerichte zaubern!

Mit oder ohne Ei: Nudelteig selber machen

Wer glaubt, selbstgemachte Nudeln herzustellen wäre besonders aufwendig und zwingend mit einer professionellen Nudelmaschine* verbunden, der hat sich getäuscht. Einen Nudelteig zu machen ist kinderleicht und das gute alte Nudelholz völlig ausreichend: Einfach Zutaten vermischen, Kneten, Ausrollen und Schneiden. Beim klassischen Nudel-Rezept aus Omas Kochbuch dürfen Eier im Teig natürlich nicht fehlen. Aber auch ganz ohne tierische Produkte lässt sich ein veganer Nudelteig zubereiten. Schnappt euch das Nudelholz und legt los!

Kochen mit Mehl: Deftige Mehlklöße

Unser zweiter Rezept-Tipp trägt das Thema sogar im Namen. Mehlklöße schmecken deftig fränkisch und sind ein willkommenes Gericht bei jedem Familienessen. Sie können zusammen mit einer würzigen Soße serviert werden oder dienen als Beilage zu einem leckeren Fleischgericht. Unsere Empfehlung: Kombiniert die Mehlklöße mit geröstetem Speck und Zwiebeln – ihr werdet es nicht bereuen!

Backen mit Mehl: Fränkisches Fladenbrot

Fladenbrot vermutet man im ersten Moment nicht unbedingt auf dem fränkischen Speiseplan. Schade wie wir finden, denn als Beilage zu einem Eintopf oder zur berühmt-berüchtigten Brotzeit passt ein würziges Fladenbrot auf jeden Fall. Unsere fränkische Adaption des orientalischen Klassikers ist schnell zubereitet und besteht hauptsächlich aus Mehl.

Mehliger Klassiker: Selbstgemachte Spätzle

Viel Mehr als die Grundzutat Mehl und ein paar Eier braucht es auch für selbstgemachte Spätzle nicht. Ein bisschen Zeit und Mühe investieren und schon hat man eine Mahlzeit, die schmeckt wie bei Oma. Ob als cremige Käsespätzle oder zusammen mit Linsen als fränkischer Klassiker – selbstgemachte Spätzle sind einfach zubereitet und schmecken immer besser als gekaufte. Probiert es aus!

Süß oder herzhaft: Pfannkuchen-Teig zubereiten

Tausende Varianten, eine Hauptzutat – ob süße Apfel-Pfannkuchen oder herzhafte Sauerkraut-Pfannkuchen, es gibt sie in allen Formen, Farben und Geschmacksrichtungen. Eine Gemeinsamkeit ist allerdings immer gegeben: Mehl ist die Grundzutat. Mit unserem Basis-Rezept für fränkische Pfannenkuchen könnt ihr die runden Teiglinge entweder pikant oder süß genießen.

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Weitere Rezepte mit Mehl:

BlöchlaVon AmelieBlöchla, auch Blöchle oder Blöcher genannt, ist ein knuspriges Schmalzgebäck aus dem Frankenwald und wird dort an besonderen Feiertagen nach wie vor gebacken. Für die Herstellung wird ein spezielles Eisen, das "Blöchereisen" benötigt, welches für die typische, gewellte Form sorgt. Das Ergebnis ist ein knuspriges Gebäckstück, das auf der Zunge zergeht und nach Franken pur schmeckt.
HündlaVon Fränkische RezepteHündla ist ein traditionelles Gebäck, das im oberfränkischen Dorf Kleukheim hergestellt wird. Dazu werden aus Teig die unterschiedlichsten Formen gebildet und in heißem Fett herausgebacken. Ihren Namen bekommen die Leckerbissen aus Teig von einer ganz besonderen Form, nämlich der eines zweiköpfigen Hundes. Dieser soll nach alten Glauben Haus und Hof beschützen und verbringt daher ein ganzes Jahr auf dem Kaminsims. Daneben gibt es Hündla in der Form einer Henne im Nest und eines Wickelkissens mit Kindern, die beide für Fruchtbarkeit sorgen sollen. Seid ihr nun neugierig geworden, haben wir hier das Rezept für euch.
Spekulatius-GlühweinschnittenVon AmelieBei diesem Rezept trifft der süße Geschmack von Kirschen auf würzigen Spekulatius. Das Ergebnis ist ein fruchtiger Kuchen, der perfekt für die Weihnachtszeit geeignet ist! Spekulatius ist in der Adventszeit ohnehin nicht mehr wegzudenken und mit diesem Rezept könnt ihr ihn auf eine völlig neue Weise genießen. Wir empfehlen, den Kuchen möglichst kalt zu lagern, damit er länger haltbar ist. Viel Spaß beim Ausprobieren!