Bei Schneidersläppla handelt es sich um ein einfaches Kartoffelgericht, das besonders im Frankenwald verbreitet ist. Die traditionelle fränkische Speise diente früher dazu, übriggebliebene Pellkartoffeln zu verwerten und galt als typisches Arme-Leute-Essen. Auch der Name des Gerichts, der auf die Berufsgruppe der eher ärmlichen Schneider anspielt, macht diesen Umstand deutlich. Die Schneidersläppla werden in der Regel süß serviert und schmecken besonders gut mit Zimt, Zucker und etwas Butter. Wir wünschen euch viel Spaß beim Ausprobieren dieses traditionellen Rezepts.

Bildquelle: Nataliya Hora
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Zutaten
Zubereitung
- Koche zuerst die Kartoffeln, schäle sie und drücke sie dann durch eine Kartoffelpresse.
- Lasse die zerdrückten Kartoffeln abkühlen und verarbeite sie dann mit dem Ei, einer Prise Salz sowie etwas Mehl zu einem Teig. Füge das Mehl dabei vorsichtig hinzu, bis eine geschmeidige Masse entsteht.
- Rolle den fertigen Teig als Nächstes auf einer mit Mehl bestäubten Fläche aus. Aus diesem schneidest du dann handtellergroße Stücke oder Läpple aus.
- Die Läpple werden nun auf einer gusseisernen Herdplatte gebacken. Habt ihr keine gusseiserne Herdplatte, legt die Teigstücke auf keinen Fall auf eine normale Herdplatte. Stattdessen könnt ihr eine gusseiserne Pfanne verwenden.
- Zeigen sich dunkle Punkte ist der Teig fertig und ihr könnt die Läpple bei Bedarf umdrehen und von der anderen Seite backen.
- Zuletzt bestreichst du die Läpple mit etwas geschmolzener Butter und bestreut sie mit Zucker und Zimt.
Kategorievegetarische Rezepte

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