gemuesemarkt

In Supermärkten und Discountern gibt es Gemüse und Obst aus aller Welt zu kaufen. Tomaten aus Spanien, Auberginen aus Italien oder Kartoffeln aus Ägypten: Wir haben uns schon beinahe daran gewöhnt, dass viele Obst- und Gemüsesorten ganzjährig zur Verfügung stehen. Auf die Herkunft oder darauf, welches Gemüse gerade vor der eigenen Haustür wächst, wird leider häufig keinen Wert gelegt.

Gesunde Rezepte zum Nachmachen:

Brühe aus Gemüseresten selber machen

Von Fränkische RezepteAb sofort solltest du deine Gemüseschalen und -abschnitte nicht mehr direkt in den Biomüll oder auf den Kompost werfen. Denn aus diesen Resten lässt ganz einfach Gemüsebrühe kochen. Wir finden das ist eine geniale Resteverwertung. Unser Tipp: Du kannst den "Gemüse-Abfall" solange einfrieren und sammeln, bis du genügend Reste beisammen hast, um daraus Brühe zu kochen. Wenn du gleich eine größere Menge kochen willst, kannst du die Brühe in Gläser abfüllen und einkochen oder einfrieren.

Ingwershot selber machen

Von Fränkische RezepteWer bei Shots beziehungsweise Kurzen ausschließlich an Alkohol denkt, der hat wohl noch nie einen Ingwer-Shot getrunken. Mit unserem Rezept kannst du Ingwer-Shots ganz einfach selber machen und dabei auch noch dein Immunsystem auf Vordermann bringen.

Frittata mit Rosenkohl und Erbsen

Von Fränkische RezepteDie Frittata ist ein italienisches Omelett. Sie kann kalt oder warm und sowohl als Vorspeise als auch als Hauptspeise serviert werden. Bei uns gibt es heute eine leckere Frittata mit Rosenkohl und Erbsen. Vollendet wird das ganze mit ein wenig Parmesankäse.

Dabei gibt es in ganz Franken auf Wochenmärkten, aber auch in Supermärkten und Discountern Gemüse aus der Region zu kaufen, häufig erkennbar am Frankenlogo oder Aufschriften wie „aus regionalem Anbau“. Man verzichtet auf lange Transportwege, schützt die Umwelt und sichert das Überleben der heimischen Obst- und Gemüsegärtner, die ihr Handwerk zuhauf bereits in dritter oder vierter Generation ausüben.

“Gutes aus der Gärtnerstadt Bamberg”

Logo Gaertnerstadt Bamberg

In Bamberg hat der Gemüseanbau eine jahrhundertelange Tradition. Seit jeher wird das Fachwissen rund um den Anbau von Gemüse von Generation zu Generation weitergegeben. Auch wenn die Anzahl der Gemüsegärten stetig abnimmt, gibt es immer noch Gärtner, die die alte Tradition ihrer Familien aufrechterhalten. Im Bamberger Stadtgebiet (Nord- und Südflur) und zwischen Bahnhof und Innenstadt bewirtschaften die Gärtner der Interessengemeinschaft Bamberger Gärtner e.V. ihre historischen Anbauflächen. Die Dort angebauten Produkte erkennt man an dem Gärtnerstadt-Logo.

Alte Tradition: Die Gemüsegärtner aus Bamberg

Bamberger Lokalsorten

Im Laufe der Jahre haben die Bamberger Gärtner ihre Gemüsesorten vermehrt und ideal an die Standortbedingungen angepasst. Heute gibt es Gemüse, die auf dem Markt einzigartig sind und ausschließlich in Bamberg angebaut werden. Dazu zählen neben dem bekannten Bamberger Hörnla, auch der Bamberger Spitzwirsing, die Bamberger Zwiebel oder der Bamberger Rettich. Doch was macht diese Gemüsesorten so besonders?

Das “Bambercher Hörnla”

Bamberger Hörnla

Mit dem Bamberger Hörnla können zwei Dinge gemeint sein: Entweder das Bamberger Butterhörnchen oder eine alte Bamberger Kartoffelsorte – in unserem Fall sprechen wir natürlich von der Kartoffel. Kein anderes Gärtnerprodukt der Bamberger ist auch außerhalb Frankens so bekannt wie das „Bamberger Hörnla“. Bereits seit Mitte des 19. Jahrhunderts wird diese Kartoffelsorte in Bamberg angebaut. Woher sie ursprünglich stammt, lässt sich nicht mehr eindeutig herausfinden. Das Hörnla lässt sich den festkochenden Kartoffeln zuordnen und schmeckt sowohl als einfache Pellkartoffel, als auch im Kartoffelsalat.

Rezepte mit dem Bamberger Hörnla:

Der “Bambercher Wersching”

Wirsing

Der Bamberger Spitzwirsing, hat wie der Name schon sagt, keine klassische runde, sondern eine eher spitze Form. Bei Liebhabern kann er mit seinem feinen Geschmack und seinen zarten Blättern punkten. Man kann ihn von Juni bis in den Januar hinein bei den Bamberger Gärtnern kaufen. Die Nachfrage nach dem Kohlgemüse sinkt, da viele in der Küche nichts mit dem Wirsing anzufangen wissen. Angst um den Bamberger Spitzwirsing braucht man aber keine haben, sowohl auf dem regionalen als auch auf dem Feinschmeckermarkt findet er seine Liebhaber.

Rezepte mit Wirsing:

Die “Bambercher Zwiebel”

Bamberger Zwiebel

Der Zwiebelanbau hat in Bamberg eine bis ins 15. Jahrhundert zurückreichende Tradition. Heute ist der Anbau aufgrund der großen auswärtigen Konkurrenz stark zum Erliegen gekommen. Im Vergleich zur runden Zwiebel ist die Bamberger eine eher längliche, man sagt auch birnenförmige und süßlich schmeckende Zwiebel. Aus der fränkischen Küche ist die mit Hackfleisch gefüllte Zwiebel kaum wegzudenken, auch wenn es sich dabei nicht um eine echte „Bambercher Zwiebel“, sondern eine normale Zwiebel handelt.

Rezepte mit der Bamberger Zwiebel:

Der “Bamberger Reddich”

Rettich

Auch der Rettich hat in Bamberg eine lange Tradition. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zählte er zu den am meisten angebauten Gemüsesorten in Bamberg. Der „Bambercher Reddich“ ist auch außerhalb von Bamberg und Franken bekannt und beliebt. Besonders zur Brotzeit findet er als Salat oder Rohkost häufig seinen Platz. Der junge Koch Christopher Kropf aus Bamberg schlägt mit dem Traditionsgemüse neue Wege ein. In seinem Restaurant gibt es Rettich-Spaghetti oder auch gebratenen Rettich.

Rezepte mit Rettich:

Buch: Gärtnertradition in Bamberg*

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