Lange Zeit galt sie als vergessen: die Pastinake. Heute ist das Wurzelgemüse wieder in Mode und das nicht nur bei „Öko-Freunden“ und frisch gebackenen Müttern. Warum das Wurzelgemüse unser Gemüse des Monats Februar ist und warum ihr eines unser leckeren Pastinaken-Rezepte ausprobieren solltet, erfahrt ihr in folgendem Blogartikel.

Gesunde Rezepte zum Nachmachen:

Bayern Wrap

Von GQ-BayernBei den Grillrezepten von Giuseppe Messina reicht die richtige Grilltechnik allein oft nicht aus - seiner Kreativität sind nämlich kaum Grenzen gesetzt. Beim folgenden Rezept muss man auch die richtige Wickeltechnik beherrschen, denn die zarte Rinderlende schneidet er nach dem Grillen in Streifen und packt sie dann mit Gemüse, selbstgemachter Salsa, Pesto und Käse in Maisfladen. Das überzeugende Ergebnis: kompakte Wraps mit köstlicher Füllung.

Caesar Salat vom Grill

Von GQ-BayernEinen geräumigen Grill und eine feuerfeste Pfanne - mehr braucht Giuseppe Messina nicht, um aus regionalen bayerischen Zutaten in ausgezeichneter Qualität einen perfekten Sommersalat zu zaubern. Richtig bayerisch wird es vor allem durch die auf dem offenen Feuer gerösteten Brezenstücke, die er anstelle der üblichen Croutons verwendet. Der Clou sind die halbierten Romana-Herzen, die er kurz direkt auf dem Grillrost anbrät. Grillen wird so zu einer sehr feinen Zubereitungsart mit unzähligen Möglichkeiten. Wer bisher beim Wort Grillen nur an Würstchen und Steaks dachte, wird von Giuseppe Messinas kreativen Vorschlägen überrascht sein. Unbedingt Ausprobieren!

Basilikum-Pesto

Von Fränkische RezeptePesto ist ein Retter in der (Hungers-)Not. Es ist daher vorteilhaft immer eines im Kühlschrank zu haben. Pesto selber machen ist noch dazu so einfach wie Zähneputzen! Die Basis für dieses Pesto-Rezept ist frischer Basilikum am besten aus eigenem Anbau. Ihr könnt es nicht nur für "Nudeln mit Pesto" verwenden, sondern auch im Nudelsalat, zu Gnocchi, auf der Pizza, und und und.

Hammelmöhre oder Germanenwurzel: Woher kommt die Pastinake?

Viele kennen die Pastinake nur vom Essen bei Oma oder als Babynahrung im Glas. Doch das war nicht immer so: Vor nicht allzu langer Zeit galt das Wurzelgemüse noch als Grundnahrungsmittel. Bereits die Römer und Germanen bauten Pastinaken an. Im Laufe der Zeit wurde die Pastinake jedoch von Kartoffel und Möhre ersetzt und verlor zusehends an Beliebtheit.

Warum die Pastinake besser ist als ihr Ruf

Die Pastinake ist eine weiß-gelbliche Rübe mit leicht-süßlich bis nussigem Geschmack. Am ehesten erinnert sie an eine Möhre oder eine Petersilienwurzel – vermutlich ist sie eine Kreuzung aus beiden. Reich an Mineralien und mit hohem Vitamingehalt gilt sie als gesundes Gemüse. Auch ein hoher Ballaststoffgehalt zeichnet die Pastinake aus. Für das einzigartige Aroma sorgen ätherische Öle, denen man eine antibakterielle Wirkung zuschreibt. Durch ihren leicht süßlichen Geschmack und ihre gute Verdaulichkeit, eignet sie sich hervorragend für Babynahrung.

Pastinake: Das musst du bei Kauf und Lagerung beachten

Gerade im Winter ist es nicht immer leicht, mit regionalem Gemüse zu kochen. Wie anderes Wurzelgemüse auch, wird die Pastinake direkt hier in Franken angebaut. Von Oktober bis Mitte März ist sie auf Wochenmärkten, in gut sortierten Supermärkten und sogar bei Discountern wie ALDI und LIDL im Sortiment zu finden. Beim Kauf gilt: Je kleiner und fester, desto zarter der Geschmack. Große Pastinaken hingegen weisen oftmals einen holzigen Geschmack auf. Während man kleine Pastinaken mit Schale essen kann, wird bei großen dazu geraten sie zu schälen.
Im Gemüsefach des Kühlschranks oder im Keller halten sich Pastinaken in der Regel mindestens zwei Wochen. Um die Pastinake noch haltbarer zu machen, einfach in ein leicht feuchtes, aber nicht nasses Küchentuch einwickeln Aber auch bei längerer Lagerung gilt: Weist die Pastinake keine dunklen Stellen oder auffälligen Geruch auf, so ist sie noch essbar.

Gemüsepommes

Bildquelle: Darius Dzinnik – stock.adobe.com

Gekocht, gebacken oder roh – die Pastinake ist vielseitig einsetzbar

Die Pastinake bietet zahlreiche Zubereitungsmöglichkeiten. Man findet sie häufig in Eintöpfen und Suppen, aber auch als Ofengemüse, Gratin oder Püree schmeckt das Wurzelgemüse sehr lecker. Auch auf der Rohkost-Platte macht die Pastinake, neben Karotte und Gurke, eine gute Figur. Die Art der Zubereitung unterscheidet sich je nach Gericht, aber generell gilt:
• Pastinake gründlich waschen
• Die beiden Enden abschneiden
• Bei größeren Wurzeln die Schale entfernen

Leckere Pastinaken-Rezepte

Ihr habt Lust mit dem Wurzelgemüse zu kochen? Probiert doch eines unserer Pastinaken-Rezepte aus. Wir empfehlen Pastinaken als Gemüsepommes aus dem Ofen oder in einem leckeren fränkischen Gemüse-Gulasch mit Schwarzbier.

Viel Spaß beim Zubereiten! Teil uns doch gerne mit, wie dir die Pastinaken-Rezepte geschmeckt haben oder stell dein eigenes Rezept auf unser Portal.

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