Der Bayreuther Bierbraten ist ein echtes Sonntagsgericht – kräftig, aromatisch und tief verwurzelt in der Wirtshausküche unserer Region. Mit Schweinefleisch, Wurzelgemüs und dunklem Bier entsteht im Ofen eine Bratenspezialität, die nicht nur satt macht, sondern auch nach Heimat schmeckt. Die kräftige Soß, das zarte Fleisch und der Duft nach Kümmel und Malz holen ein Stück fränkische Tradition direkt auf den Teller. Ob mit Knödel, Kraut oder Schwarzbrot – dieser Braten ist ein Festessen wie aus Großmutters Küche.

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Zutaten
Zubereitung
- Für diesen herzhaften Braten wird zunächst das Fleisch – am besten eine schöne Schweineschulter und ein Stück Bauch – zusammen mit den Knochen kräftig mit Salz, Pfeffer und einer Prise Kümmel gewürzt. Währenddessen heizt man den Backofen auf 250 Grad vor, denn der Braten braucht anfangs ordentlich Hitze, damit sich eine schöne Kruste bildet.
- Die Zwiebeln werden geachtelt, Karotten, Lauch und Knollensellerie gewaschen und in grobe Würfel geschnitten – das sogenannte Wurzelgemüs, wie man’s bei uns nennt. In einer großen Pfanne erhitzt man Butterschmalz und brät das Fleisch samt Knochen rundum goldbraun an. Sobald alles schön Farbe genommen hat, nimmt man Fleisch und Knochen heraus und gießt etwa ein Viertel Liter Fleischbrühe in die heiße Pfanne. Mit einem Holzschaber löst man die Bratrückstände vom Pfannenboden – das gibt später eine besonders gschmackige Soß.
- Nun kommt alles in einen großen Bräter: Fleisch, Knochen, das Wurzelgemüs und die Brühe samt Bratrückständen. Der Braten wandert ins Rohr und darf dort für etwa anderthalb bis zwei Stunden bei 250 Grad schmurgeln. Wichtig: Immer wieder mit dunklem Bier übergießen – das gibt dem Braten seinen typischen fränkischen Geschmack und sorgt für eine kräftige, malzige Soß. Und wie’s bei der Oma war: Jeder Herd ist anders, also lieber mal reinschauen.
- Wenn das Fleisch schön weich ist und sich leicht schneiden lässt, nimmt man den Braten aus dem Ofen und schneidet ihn in etwa anderthalb Zentimeter dicke Scheiben. Die Soß wird durch ein Sieb geseiht, mit Salz, Pfeffer und etwas Fleischbrühe abgeschmeckt und mit einem Saucenbinder leicht angedickt – oder wie’s früher hieß: „abbunden“.
Serviert wird der Braten klassisch mit Kartoffelknödel oder Semmelknödel – je nach Gusto. Und wer’s ganz traditionell mag, reicht dazu ein frisch gezapftes Kellerbier aus der Region. So wird aus einem einfachen Braten ein echtes Sonntagsessen wie aus’m Wirtshaus.

Gebackenes Wurzelgemüse
Taylor Swift Chai Cookies
Traditioneller Scheiterhaufen
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