Der Bayreuther Grautsbroodn ist ein deftiger Klassiker aus Franken: würziges Weißkraut, vermengt mit Hackfleisch und Gewürzen, im Ofen goldbraun gebacken. Einfach, ehrlich und perfekt für kalte Tage – ein Stück Heimat auf dem Teller. Serviert wird der Krautsbraten klassisch mit Salzkartoffeln, die den herzhaften Geschmack wunderbar ergänzen. Ein fränkisches Bier dazu rundet das Gericht perfekt ab und macht es zu einem echten Festessen mit regionaler Seele.

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Menge 6 Portionen
Arbeitszeit30 min Koch-/Backzeit60 min Gesamtzeit90 min

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Zutaten

Zubereitung

  • Zunächst werden vom Weißkraut die äußeren Blätter entfernt, das Kraut gründlich gewaschen, geviertelt und in leicht gesalzenem Wasser gedämpft, bis es weich ist. Anschließend wird es abgegossen und entweder sehr fein gehackt oder durch den Fleischwolf gedreht, je nachdem, wie fein man die Konsistenz später im Braten haben möchte. Während das Kraut vorbereitet wird, brät man die gewürfelten Zwiebeln zusammen mit den ebenfalls gewürfelten Schweinefleischstücken in Butterschmalz goldbraun an.
  • Diese Mischung wird dann mit dem Hackfleisch, den aus der Haut gedrückten Siedwürsten, dem gedämpften Kraut und den in Milch eingeweichten, gut ausgedrückten Semmeln vermengt. Dazu kommen Majoran, Rosmarin, Pfeffer und je nach Geschmack weitere Gewürze. Die Masse wird kräftig durchgemischt, bis eine gleichmäßige, würzige Fleisch-Kraut-Mischung entsteht.
  • Diese wird in eine längliche Bratpfanne gegeben, die zuvor großzügig mit Butterschmalz eingefettet wurde. Wer mag, kann den Braten zusätzlich mit Bauchspeckscheiben abdecken – das sorgt für extra Geschmack und verhindert das Austrocknen. Der Braten kommt nun in den auf 200 °C vorgeheizten Ofen und wird dort etwa 15 Minuten angebraten. Danach reduziert man die Temperatur auf mittlere Hitze, etwa 160–170 °C, und lässt den Grautsbroodn weitere 60 Minuten durchgaren, bis er außen schön gebräunt und innen saftig ist.