Die Bayreuther Kretzaweckla sind ein traditionsreiches Hefegebäck aus dem fränkischen Raum, das besonders für seine zarte Konsistenz und seinen feinen Duft bekannt ist. Der Name „Kretzaweckla“ leitet sich von der Bezeichnung für die Weidenkörbe („Kretz'n“) ab, mit denen die Bäcker früher ihr Gebäck zum Markt transportierten. Früher wurden die Kretzaweckla vor allem zu festlichen Anlässen gebacken - sei es zu Kirchweih, Weihnachten oder anderen Festen. Auch heute noch sind sie ein beliebtes Festtagsgebäck im Bayreuther Land.

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Zutaten
Zubereitung
- Als Erstes das Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde in die Mitte drücken. Dann in die Mulde 4 - 5 EL Milch geben und die Hefe ebenfalls rein bröseln. Etwas Mehl vom Rand nehmen und mit der Milch und der Hefe verrühren. Nun die Schüssel abdecken und den Teig circa 15 Minuten an einem warmen, zugfreien Ort gehen lassen.
- Jetzt kommen die restlichen Zutaten (bis auf die flüssige Butter) zur Teigmischung und alles wird miteinander verrührt, bis ein glatter Teig entsteht. Den Teig dann am besten über Nacht abgedeckt an einem kühlen Ort gehen lassen.
- Am nächsten Tag auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 8 - 10 gleich große ovale Teiglinge formen. Diese kommen dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und werden mit einem sehr scharfen Messer zweimal eingeschnitten, um die typische Form zu erhalten.
- Die Teiglinge nun nochmal für 30 Minuten abgedeckt gehen lassen und den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.
- Jetzt die Kretzaweckla etwa 25 Minuten backen und direkt anschließend mit der flüssigen Butter bestreichen.
Ob zum Frühstück, zum Nachmittagskaffee oder einfach zwischendurch - Bayreuther Kretzaweckla sind ein echtes Stück Franken auf dem Teller. Probiere das Rezept aus und lass dich vom unvergleichlichen Geschmack begeistern!

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