Hündla ist ein traditionelles Gebäck, das im oberfränkischen Dorf Kleukheim hergestellt wird. Dazu werden aus Teig die unterschiedlichsten Formen gebildet und in heißem Fett herausgebacken. Ihren Namen bekommen die Leckerbissen aus Teig von einer ganz besonderen Form, nämlich der eines zweiköpfigen Hundes. Dieser soll nach alten Glauben Haus und Hof beschützen und verbringt daher ein ganzes Jahr auf dem Kaminsims. Daneben gibt es Hündla in der Form einer Henne im Nest und eines Wickelkissens mit Kindern, die beide für Fruchtbarkeit sorgen sollen. Seid ihr nun neugierig geworden, haben wir hier das Rezept für euch.

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Zutaten
Zubereitung
- Gib als Erstes das Trockenobst in einen Topf mit Wasser, koche es auf und lasse alles für circa 1 Stunde ziehen.
- Siebe anschließend das Trockenobst ab und füge den Zucker zum Wasser hinzu. Warte, bis der Zucker sich auflöst. Die daraus gewonnene Flüssigkeit wird auch als "Hutzelbrüh" bezeichnet.
- Als Nächstes vermischst du das Mehl mit Öl, Salz, der Brühe und Milch. Knete dann einen glatten Teig. Daraus formst du Formen wie Brezen, Zöpfe oder Fleckla.
- Zum Schluss wird das Gebäck noch in heißem Fett ausgebacken. Dabei sollen sich die Teigstücke nicht vollständig vollsaugen, sondern nur eine knusprige Kruste erhalten.
KategorieKuchen & Gebäck

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