Die fränkische Küche besteht bekanntlich aus herzhaften und deftigen Gerichten. Genau deshalb gibt’s auf unserem Instagram-Kanal in diesem Jahr unsere Themenwochen zu  Fränkischen Klassikern –  in 12 Wochen verteilet über das Ganze Jahr dreht sich dort alles rund um traditionelle Gerichte, die einfach in Franken dazugehören! Diese Woche steht ganz im Zeichen des fränkischen Sauerbratens – einem Gericht, das seit Generationen in Wirtshäusern und Familienküchen auf den Tisch kommt. Wir zeigen euch, was ihn so besonders macht, geben euch ein paar Zubereitungstipps und erklären euch, welche Varianten es von unserem fränkischen Klassiker gibt.


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Was macht den fränkischen Sauerbraten so besonders?

Jeder kennt ihn, jeder liebt ihn – aber Sauerbraten ist nicht gleich Sauerbraten! In Franken gibt’s ihn in verschiedenen Varianten. Unser Rezept für den milden Sauerbraten ist genau richtig für alle, die es nicht zu sauer mögen. Für diesen wird nämlich etwas weniger Essig genommen. Wer möchte, kann dieses Gericht aber natürlich nach Belieben saurer gestalten.
Besonders wichtig beim fränkischen Sauerbraten ist die Soße: Die bekommt ihren einzigartigen Geschmack durch Saucenlebkuchen oder Honigkuchen – das gibt ihr eine leichte Süße, die perfekt zum sauren Sud passt.

Unser Geheimtipp für den perfekten fränkischen Sauerbraten:

Ein Sauerbraten steht und fällt mit seiner Marinade. Und dafür braucht es ein gutes Sauerbratengewürz! In unsere Mische gehören unter anderem Lorbeerblätter, Nelken und Wacholder. Unsere Gewürzmischung sorgt für das typische würzig-saure Aroma. Dazu kommen dann noch Essig, Wasser und noch ein paar andere Zutaten – und das Fleisch darf mindestens zwei bis vier Tage darin baden. Geduld lohnt sich, denn so wird der Braten richtig schön zart und bekommt seinen unverwechselbaren Geschmack.

Tipps für die perfekte Zubereitung:

Wenn der Braten dann endlich aus der Marinade darf, gibt’s ein paar Tricks, damit er besonders gut gelingt:

  1. Die richtige Marinade: Beim Sauerbraten ist es wichtig, dass das Fleisch für ein paar Tage in der richtigen Marinade eingelegt wird, um das bestmöglicher Aroma zu entwickeln.
  2. Sanft anbraten: Das Fleisch rundherum erst scharf anbraten, um die Röstaromen zu entwickeln und dann sanft in der Marinade schmoren lassen, damit es schön zart und saftig wird.
  3. Die Soße verfeinern: Die Soße am beste mit einer Mehlschwitze oder etwas Wein binden, damit sie die gewünschte Sämigkeit erreicht.
  4. Die richtigen Beilagen: Ohne Beilagen können wir uns einen Sauerbraten nicht vorstellen, da die richtigen Beilagen das ganze Gericht perfekt abrunden. Traditionell wird unser fränkischer Sauerbraten mit Rotkohl und Klößen serviert.

So vielfältig ist der fränkische Klassiker: Besondere Varianten des fränkischen Sauerbratens

Wir haben für euch zwei besondere Alternativen zum klassischen Sauerbraten herausgesucht: den schwarzen Sauerbraten und das Sauerbraten-Gulasch. Beide bringen ihren ganz eigenen Charakter mit uns sind perfekt für alle, die Sauerbraten mögen, aber die mal etwas Anderes ausprobieren wollen.

 

Der schwarze Sauerbraten wird aus geräuchertem Schinken gemacht, weshalb er von Natur aus ein kräftiges und würziges Aroma mit sich bringt. Deshalb kommt er auch ganz ohne langes Marinieren aus. Holundergelle in der Soße sorgt für die perfekte Balance zwischen Herzhaftigkeit und einer feinen Fruchtnote.

Das Sauerbraten-Gulasch ist die schnelle Version des Klassikers. Grundsätzlich wird dieses Gericht genauso zubereitet wir der große Braten, allerdings wird das Fleisch vor dem Einlegen in kleine Stücke geschnitten, wodurch es schneller durch wird. Perfekt für alle, die ihren Sauerbraten in kürzerer Zeit und ganz unkompliziert zubereiten wollen.

Ihr wollte euch die Inhalte zu unserer Sauerbraten-Woche auf Instagram ansehen? Und keine der weiteren Themenwochen mehr verpassen?