Zu Ostern gehört in Franken nicht nur der Osterhase, sondern auch ein ganz besonderes Gebäck: Das Osterlamm. Dieses feine, in Lammform gebackene Küchlein hat eine lange Tradition und symbolisiert Reinheit sowie den Beginn eines neuen Lebens. Ob als liebevolle Aufmerksamkeit für die Familie oder als Hingucker auf der festlich gedeckten Tafel – das Osterlamm darf an den Feiertagen einfach nicht fehlen.


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Das Backen eines Osterlamms ist ein traditioneller Brauch in Franken und vielen anderen Regionen, der tief in der Symbolik des Osterfestes verwurzelt ist. Hier sind einige Hintergründe und Tipps zur Zubereitung eines gebackenen Osterlamms:

Der Brauch des Osterlamms

Das Osterlamm hat eine lange Tradition & ist tief in der christlichen Symbolik verwurzelt. Schon seit Jahrhunderten steht das Lamm für für Reinheit, Unschuld und die Auferstehung Jesu. In der Bibel wird Jesus selbst sogar als „Lamm Gottes“ bezeichnet, welches die Sünden der Welt trägt.

Das Backen eines Osterlamms ist eine Möglichkeit, diese symbolische Bedeutung in das Osterfest zu integrieren. Es ist ein traditionelles Gebäck, das oft auf dem Ostertisch zu finden ist und die Verbindung zwischen dem Fest und seiner religiösen Bedeutung verdeutlicht. Besonders in Franken gehört das gebackene Osterlamm fest zur Ostertradition. Es wird oft am Karsamstag oder Ostersonntag gebacken, mit Puderzucker bestäubt und auf einem Bett aus Ostergras oder bunten Eiern serviert. In vielen Familien ist es zudem Brauch, das Osterlamm zu verschenken –  als Zeichen des Segens und der Freude über die Auferstehung.

Tipps und Tricks für die Zubereitung eines gebackenen Osterlamms:

  1. Form und Ausrüstung:
    Verwende eine spezielle Backform für Osterlämmer*, die es in verschiedenen Größen gibt. Diese Formen sind oft aus Metall und haben detaillierte Konturen, die dem Gebäck seine charakteristische Form verleihen.

2. Teig:
Ein einfacher Rührteig eignet sich gut für ein Osterlamm. Du kannst einen klassischen Vanille- oder Zitronenkuchen als Basis verwenden. Der Teig sollte nicht zu schwer sein, damit das Lamm gut aufgeht und seine Form behält.

3. Backen:
Fette die Form gründlich ein und bestäube sie mit Mehl, damit sich das gebackene Lamm leicht lösen lässt. Fülle die Form gleichmäßig mit Teig und klopfe sie leicht auf die Arbeitsfläche, um Luftblasen zu entfernen.

4. Dekoration:
Nach dem Backen kannst du das Lamm mit Puderzucker bestäuben oder mit einer Glasur überziehen. Für eine feierliche Dekoration kannst du Schleifen oder kleine Blumen hinzufügen.

5. Lagerung:
Lass das Lamm vollständig abkühlen, bevor du es aus der Form nimmst. Bewahre es in einem luftdichten Behälter auf, um es frisch zu halten.
Das gebackene Osterlamm ist nicht nur ein köstliches Gebäck, sondern auch ein schönes Symbol für das Osterfest, das Tradition und Geschmack vereint.

Unsere liebsten Rezepte für das Osterlamm

Hier findest du nochmal unsere besten Rezepte für ein gelungenes Osterlamm – ob klassischer Rührteig, luftiger Biskuit oder eine Variante mit Nüssen oder Schokolade.  Also schnapp dir deine Backutensilien und lass uns gemeinsam loslegen!

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