Das Radieschen ist aus der fränkischen Küche nicht wegzudenken. Auf dem Brotzeitteller, im Wurstsalat oder als Radieschen-Pesto: Während das Radieschen in anderen Regionen Deutschlands längst vergessen wurde, spielt das runde, rote Gemüse – von Grün bis zur Wurzel – in Franken eine wichtige Rolle. Radieschen schmecken nicht nur lecker, ihnen wird auch eine gesundheitsfördernde Wirkung nachgesagt.


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Radieschen: scharf, lecker und vor allem gesund

Ebenso wie der Rettich, zählt das Radieschen zu der Familie der Kreuzblütengewächse. Sein Name entstammt dem lateinischen Wort “radix”, was Wurzel bedeutet. Radieschen sind reich an Vitaminen, sehr kalorienarm und würzig-scharf im Geschmack. Das bekannteste und wohl auch beliebteste Radieschen hat eine rosarote kugelige Form. Daneben gibt es aber zahlreiche weitere Sorten, mit weißer bis violetter Farbe oder runder bis kegelförmiger Form. Radieschen kann man schon nach wenigen Wochen ernten. Saison hat das Wurzelgemüse von Mai bis Oktober.


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Was macht Radieschen so gesund?

Frische Radieschen bestehen zu 95 Prozent aus Wasser. Mit 15 Kalorien pro 100 Gramm sind sie ein besonders kalorienarmer Snack. Wie auch der Rettich, enthalten Radieschen Senföle, die für das scharfe Aroma verantwortlich sind. Aber nicht nur das, die Senföle sorgen dafür, dass die Radieschen zum echten Gesundmacher werden.

Radieschen regen die Verdauung an, wirken antibakteriell und sollen hilfreich bei Atemwegserkrankungen sein. Darüber hinaus sind sie besonders für an Diabetes erkrankte Menschen zu empfehlen, da sie den Blutzuckerspiegel regulieren. Eine altes Sprichwort besagt: “was scharf schmeckt, ist gesund” – im Fall der Radieschen trifft das auf alle Fälle zu.

Einkauf & Lagerung: Darauf sollte man achten

Am besten schmecken Radieschen natürlich, wenn sie frisch sind. Sowohl das Radieschengrün als auch die Knolle kauft man am besten frisch und bereitet sie noch am gleichen Tag zu. Beim Einkauf sollten die Blätter noch saftig grün sein und die Radieschen sich fest anfühlen. Will man die Radieschen aufbewahren, so entfernt man sie vom Grün und der Wurzel und legt sie in einem feuchten Geschirr- oder Küchentuch in den Kühlschrank. So bleiben sie mindestens drei bis vier Tage frisch.


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