Die fränkische Küche besteht bekanntlich aus herzhaften und deftigen Gerichten. Genau deshalb gibt’s auf unserem Instagram-Kanal in diesem Jahr unsere Themenwochen zu Fränkischen Klassikern –  in 12 Wochen verteilt über das ganze Jahr dreht sich dort alles rund um traditionelle Gerichte, die einfach in Franken dazugehören! Diese Woche steht ganz im Zeichen der fränkischen Klöße – wer in Franken aufgewachsen ist, weiß: Ohne Klöße geht nix! Sie gehören zu einem richtigen Sonntagsessen genauso dazu wie die Soß‘. Ob zum Schäufele, Sauerbraten oder als süße Variante – Klöße sind für uns nicht einfach nur eine Beilage, sie sind Kindheitserinnerungen, Heimatgefühl und pure Gemütlichkeit.


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5 Fakten zu Klößen

  • Zwei-Drittel-Roh,Ein-Drittel-Koch: Fränkische Klöße bestehen traditionell aus einem Mix von rohen und gekochten Kartoffeln. Das sorgt für die typische Konsistenz.
  • Knödel oder Kloß: Wir Franken sagen typischerweise „Kloß“, während man in Bayern eher „Knödel“ sagt.
  • Jede Region hat ihre eigene Variante: Coburger Rutscher sind besonders weich, Bamberger Klöße bestehen meist nur aus gekochten Kartoffeln.
  • Fränkische Klöße sind glutenfrei: Sie bestehen nur aus Kartoffeln, Salz und etwas Stärke und sind daher von Natur aus glutenfrei.
  • Ohne Soß‘ nix los: In Franken sagt man „Der Kloß braucht Soß‘!“ Am besten schmeckt er, wenn er sich schön mit Soße vollsauge kann.

Die Vielfalt der Knödel – mehr als nur Kartoffeln

In Franken gibt’s nicht nur die „halb und halb“- Klöße, sondern noch viel mehr:

  • Bärlauch-Quark-Knödel: Die Knödel sind richtig locker und frischen mit dem Bärlauch ordentlich auf. Sie sind ein echtes Frühlingshighlight.
  • Eingeschnittene Klöße: Eingeschnittene Klöße sind die perfekte Resteverwertung, wenn am Montag tatsächlich noch Reste vom Sonntagsessen übrig sein sollten.
  • Leberknödel: Leberknödelsuppe ist einer der beliebtesten Vorspeisen im Frankenland und Leberknödel sind ganz einfach herzustellen.
  • Apfelknödel: Knödel gibt es nicht nur aus Kartoffeln, sondern auch in einer süßen Nachspeise aus Äpfeln!
  • Fränkische Brezenknödel: Ein echtes Kunstwerk! Diese Krapfen werden mit einer speziellen Eisenform ins heiße Fett getaucht, sodass sie wie eine Rose aufgehen. Sie sind außen knusprig, innen zart und werden nach dem Frittieren mit Puderzucker bestäubt.
  • Gebackene Zwetschgenknödel: Wir lieben diese süße Knödelvariation: gebackene Knödel mit frischer Zwetschgenfüllung. Traditionell werden sie mit warmer Milch und Zimt und Zucker serviert, aber auch Vanillesoße passt super dazu!
  • Kartoffelknödel mit Pfifferlingen-Speck-Füllung: Die Kombination aus weichen Kartoffelknödeln mit herzhafter Füllung machen diese Knödel zu einem wahren Genuss!

Süße Knödel: Die Fränkische Grumbere

Die Fränkische Grumbere, je nach Region auch Krumbeer-Kiechla genannt, ist ein leichtes Gericht aus dem Frankenwald. Vor allem Kinder lieben die sommerliche Nachspeise aus Kartoffel-Klöße, die in Milch gekocht werden.

Besonderes Rezept: Knutschis – Überbackene Knödel mit Sahnesoße

 

Klöße sind in Franken die beliebteste Beilage zum Braten. Doch bei diesem Rezept sind die kleinen Knödel der Star des Gerichts. Denn Knutschis sind nichts anderes als mit Käse überbackene Kartoffelklöße in einer Soße. Bei unserem Rezept ist es eine Sahnesoße und wer den Speck weglässt, der hat sogar ein vegetarisches Essen.

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