Der Herbst in Franken ist eine Zeit der kulinarischen Genüsse und Traditionen. Wenn die Tage kürzer werden und die Weinlese beginnt, darf ein Gericht auf keinem fränkischen Tisch fehlen: Zwiebelkuchen mit Federweißer. Die herzhafte Spezialität mit dem spritzigen, leicht alkoholischen Traubenmost ist fester Bestandteil der herbstlichen Feste in der Region und erfreut sich großer Beliebtheit. 


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Zwiebelkuchen: Ein herzhafter Klassiker

Der Zwiebelkuchen ist ein traditionelles Gericht, das in Franken vor allem im Herbst und zur Weinlese gegessen wird. Er besteht aus einem Hefeteigboden, der mit einer Mischung aus gebratenen Zwiebeln, Speck, Eiern und Sahne belegt wird. Oft wird er mit Kümmel und Muskat gewürzt, was ihm seinen charakteristischen Geschmack verleiht. Der Zwiebelkuchen wird im Ofen knusprig gebacken und ist warm serviert ein wahrer Genuss. 

Das Besondere am Zwiebelkuchen ist seine Vielseitigkeit: In manchen Regionen wird er mit einem Quark-Öl-Teig zubereitet, in anderen mit Blätterteig. Auch bei der Füllung gibt es Variationen – die einen mögen es mit viel Speck und Sahne, die anderen bevorzugen eine leichtere Variante mit weniger Fett. Hier sind drei Rezeptvariationen für euch: der typische fränkische Zwiebelkuchen, eine Low-Carb-Variante und eine Version mit Äpfeln. 

Federweißer: Der Wein, der noch keiner ist

Zu einem fränkischen Zwiebelkuchen gehört traditionell ein Glas Federweißer. Dieser „neue Wein“ ist ein junges, noch in der Gärung befindliches Traubenmostgetränk, das frisch von den Weingütern ausgeschenkt wird. Der Federweißer enthält noch Hefe, die ihm sein charakteristisches, trübes Aussehen und den prickelnden Geschmack verleiht. Da der Most noch weiter gärt, verändert sich der Alkoholgehalt im Laufe der Zeit und kann von einem milden, leicht süßen Getränk bis zu einem kräftigen Wein mit mehr Umdrehungen reichen. Federweißer ist natürlich nicht jedermanns Sache und viele bevorzugen eher den klassischen Weißwein, der natürlich auch hervorragend zum Zwiebelkuchen passt. Für alle klassischen Weintrinker empfehlen wir die Weinauswahl bis 6 € von wirwinzer.de*

Federweißer wird in der Regel im Herbst angeboten, sobald die Traubenernte beginnt. Besonders beliebt ist er in den Weinanbaugebieten Frankens, wo er in Kombination mit regionalen Spezialitäten wie dem Zwiebelkuchen serviert wird. 

Traditionen rund um Zwiebelkuchen und Federweißer

In Franken und anderen Weinbaugebieten ist die Kombination von Zwiebelkuchen und Federweißer fester Bestandteil des herbstlichen Brauchtums. Besonders zur Zeit der Weinlese, wenn die ersten Fässer mit neuem Most gefüllt werden, feiern viele Weingüter und Winzerdörfer ihre Herbst- und Weinfeste. Hier treffen sich Einheimische und Gäste, um gemeinsam die Früchte der Ernte zu genießen. 

Diese geselligen Veranstaltungen sind tief in der fränkischen Kultur verwurzelt. Sie bieten nicht nur die Gelegenheit, die neuen Weine zu probieren, sondern auch frische, regionale Produkte und Speisen, die das Beste des Herbstes verkörpern. Der Duft von frisch gebackenem Zwiebelkuchen und der prickelnde Geschmack des Federweißen versetzen die Menschen in Feierlaune und läuten die gemütliche Jahreszeit ein. 

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