Autor Fränkische Rezepte SchwierigkeitAnfänger

Das fränkische "Schmätzle" bedeutet übersetzt "Küsschen". Coburger Schmätzle sind jedoch keine Küsschen, sondern kleine Plätzchen aus Honigteig. Das süße Gebäck aus Coburg ist ein Klassiker der heimischen Weihnachtsbäckerei und eine echte Empfehlung für die Weihnachtszeit in Franken. Aber Achtung, das Gebäck braucht seine Zeit um zu reifen. Am besten man backt sie schon rund um den Buß und Bettag, dann schmecken sie im Advent richtig gut, wenn sie noch eine Weile in der Dose gereift sind.

Menge 1 Portion
Arbeitszeit20 min Koch-/Backzeit20 min Gesamtzeit40 min

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Zutaten

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Zubereitung

Für circa 30 Plätzchen 

  • In einer Schüssel werden als erstes Mehl und Backpulver miteinander vermischt. Dann kommen die Eier, das Lebkuchengewürz, 4 EL vom Honig, die gemahlenen Mandeln und die gemahlenen Haselnüsse hinzu und werden miteinander verrührt.
  • Anschließend kommen noch das fein gehackte Zitronat, sowie der Rum hinzu und alles wird miteinander vermengt. Das geht übrigens am besten mit den Händen.
  • Der Teig wird zu einer Kugel geformt und dann für circa 10 Minuten abgedeckt ruhen gelassen.
  • Anschließend werden aus dem Teig walnussgroße Kugeln geformt und auf einem mit Backpapier belegtem Blech platziert. Der Abstand zwischen den Kugeln sollte nicht zu dicht sein.
  • Zum Schluss wird noch der restliche Honig mit etwas heißem Wasser angerührt und die rohen Plätzchen damit bestrichen.
  • Nun kommen die Coburger Schmätzle in den vorgeheizten Backofen und werden dort bei 160 Grad Umluft für circa 20 Minuten gebacken.
  • Wer möchte, kann sie anschließend noch mit einer Zuckerglasur bestreichen.
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