Das Einwecken stellt eine ganz einfache Möglichkeit dar, frisches Gemüse und Obst haltbar zu machen und das ganze Jahr über zu genießen. Zudem sparst du noch eine Menge an Plastik und weißt ganz genau, was sich in deinem Einmachglas befindet.

Wer das zuvor noch nie gemacht hat, der ist von den vielen Varianten, die man im Internet oder in Büchern findet, vielleicht verunsichert und traut sich erst gar nicht ans Einwecken ran. Genau deshalb erklären wir dir, was das Einwecken überhaupt ist und wie jeder Anfänger es schafft, sein Lieblingsgemüse oder -obst zu konservieren, ohne dass etwas verdirbt.

Einwecken, einkochen oder einmachen?

Drei Begriffe, die im Prinzip alle das gleiche bedeuten. Bei uns in Franken sagt man in der Regel „einwecken“, in anderen Teilen Deutschlands „einkochen“ oder „einmachen“. Man versteht darunter eine Methode, um Lebensmittel, in den meisten Fällen Gemüse und Obst, zu konservieren, also länger haltbar zu machen. Dabei werden die Lebensmittel in Einmachgläser gefüllt, diese luftdicht verschlossen und anschließend erhitzt. Wie lange und bei welcher Temperatur, ist dabei von Gemüse zu Gemüse und von Obst zu Obst unterschiedlich.  Durch die Hitze beim Kochen werden Keime abgetötet. Zusätzlich entsteht ein Vakuum im Glas, dass das Eindringen neuer Keime verhindert. Eingemachte Lebensmittel bleiben dadurch mehrere Jahre haltbar. So kann man frisches Gemüse zur Erntezeit einkochen und den ganzen Winter über nach und nach verzehren.

Unser Buch-Tipp und die Bibel, wenn es um das Thema Einwecken geht: Das Einkoch-Buch*

Die besten Rezepte zum Nachkochen

Panna Cotta mit ErdbeerenVon Fränkische RezepteUnser All-Time Favourite unter den Desserts: Panna Cotta muss man in diesem Sommer unbedingt mal ausprobiert haben. Unsere Variante mit Erdbeer-Kompott gibt dem Klassiker eine fruchtige Note, die einen von kilometerlangen Stränden und dem letzten Urlaub in Italien träumen lässt. Auf zum nächsten Erdbeerfeld!
Zucchini-Auberginen-QuicheVon Fränkische RezepteQuiches sind nicht nur eine Spezialität aus der französischen Küche, sondern werden auch gerne in Franken gegessen. Besonders diese Variante mit Zucchini und Auberginen schmeckt uns gut. Wenn man erstmal mit dem Rühren und Schnippeln fertig ist, sind sie ein echter Selbstläufer und die meiste Arbeit macht der Ofen. Wenn ihr das Rezept ausprobiert habt, schreibt uns gerne einen Kommentar, wie es euch geschmeckt hat.
Pimp my Bamberger: Gefüllte Bamberger HörnlaVon Fränkische RezepteBamberger Hörnla dürfen auf keinem Frühstückstisch in Franken fehlen. Die Einen tunken sie in ihren Kaffee, die anderen schmieren Marmelade drauf. Für ein Frühstücksbuffet oder einen leckeren Brunch sehen sie besonders schön aus, wenn man sie auf verschiedene Weisen belegt und verziert. Wir haben für euch drei Varianten ausgesucht, wie man die Bamberger noch etwas aufpimpen kann. Denn das Auge isst ja bekanntermaßen immer mit!

Das brauchst du zum Einwecken

Um dein Lieblingsgemüse oder -obst einzukochen, benötigst du folgende Dinge:

 

  • Gemüse oder Obst deiner Wahl: Pflaumen, Birnen, Gurken, Zucchini oder Rote Bete sind besonders beliebt. Wichtig ist: das Gemüse oder Obst sollte frei von jeglichen faulen Stellen sein
  • Einmachgläser* mit Gummiringen und Klammern oder Schraubgläser mit „ploppendem“ Deckel
  • Einen Trichter und eine Kelle

Einwecken – so funktioniert’s

Beim Einkochen ist es wichtig, absolut sauber zu arbeiten. Hygiene ist das oberste Gebot. Ohne saubere, und damit sind 100% sterilisierte Gläser gemeint, werden deine eingemachten Lebensmittel nicht lange haltbar sein und verderben. Dazu kann man die Gläser mit kochendem Wasser übergießen und die Gummiringe fünf Minuten lang in Essigwasser kochen.

Die folgende Anleitung soll dir einen Überblick geben, wie der Grundprozess des Einweckens abläuft. Am besten ist es, wenn du dich strikt an die Vorgaben in deinem Rezept hältst, denn jedes Obst und jedes Gemüse hat seine Eigenheiten, wenn es ums Einmachen geht.

1. Schritt: Gläser, Deckel, Gummiringe und Zubehör sterilisieren. Achtung: die Gläser und Deckel danach nur noch von außen oder mit einer Zange anfassen.

2. Schritt: Gemüse und Obst waschen und gegebenenfalls vorkochen. Bei Bedarf schälen beziehungsweise entkernen und Schadstellen herausschneiden.

3. Schritt: Gläser mit vorgekochten oder rohen Lebensmitteln befüllen und dabei zwei Zentimeter Platz bis zum Rand lassen. Unbedingt hygienisch arbeiten und anschließend die Gläser luftdicht verschließen.

4. Schritt: Ein Geschirrtuch auf den Boden des Kochtopfes legen und die Einweckgläser mit genügend Abstand voneinander darauf stellen. Zu etwa dreiviertel mit Wasser bedecken und die Gläser mit geschlossenem Topfdeckel einkochen.

5. Schritt: Gläser vorsichtig aus dem Topf herausnehmen und auf einem Geschirrtuch abkühlen lassen. Wenn sie kalt sind, können die Klammern entfernt werden.

Einwecken wie ein Profi

Um Verwechslungen zu vermeiden, solltest du die Gläser mit Datum und Inhalt beschriften. Damit sich dein Eingewecktes Monate, wenn nicht sogar Jahre hält, sollte es trocken, kühl und dunkel gelagert werden. Ein Kellerraum oder eine Abstellkammer ist dafür ideal geeignet.

Du hast Lust das Einwecken mal auszuprobieren? Dann versuche doch mal eines unserer Rezepte: Rote Bete einwecken oder Tomaten haltbar machen. Wenn du selbst noch Tipps und Tricks rund um das Einwecken hast, dann schreibe uns doch gerne einen Kommentar!

Und jetzt: Viel Spaß beim Einwecken!

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