Im Winter und besonders an Weihnachten zählt es zu den beliebtesten Beilagen. Gegessen wird es traditionell zu deftigen Fleischgerichten, Kartoffeln und Klößen – die Rede ist natürlich von Blaukraut. Im Rest Deutschlands ist das winterliche Gemüse auch als Rotkraut bekannt. Blaukraut beziehungsweise Blaukohl ist nicht nur äußerst beliebt, sondern auch sehr gesund. Wir haben für Dich alles Wissenswerte rund um das leckere Kohlgemüse zusammengefasst. Zusätzlich gibt es jede Menge leckere Rezeptideen.

Entdecke die Vielfalt der Fränkischen Küche:

Himmlischer Apfelkuchen mit Zimtstreuseln

Von Fränkische RezepteApfelkuchen ist ein echter Klassiker am fränkischen Kuchenbuffet. Diesmal haben wir aus den Äpfeln im Garten einen besonders himmlischen Kuchen gezaubert: mit Äpfeln, selbstgemachtem Apfelmus und Zimtstreuseln. Den solltet ihr unbedingt probieren! Der leckere Kuchen wird im Handumdrehen vegan, wenn ihr statt Butter einfach Margarine verwendet.

Augsfelder Zwiebelbrot

Von LauraDieses Rezept ist die perfekte Ergänzung zum fränkischen Federweißer. Am besten schmeckt die Kombination natürlich in guter Gesellschaft, wie beispielsweise am Federweißerabend im Augsfelder Sportheim. Vielen Dank liebe Annette, dass du mir das Rezept für das deftige Zwiebelbrot verraten hast :)

Erdäpfelkäs

Von Fränkische RezepteErdäpfelkäs oder Kartoffelkäse ist ein typisch fränkisches Gericht von früher. Im Alltag musste man zeitweise sehr sparsam kochen und hat oft Erdäpfelkäs zubereitet: günstig und einfach lecker! Erdäpflkäs könnt ihr perfekt auf einer Scheibe Brot genießen und mit Zwiebeln, Radieschen oder Gurken garnieren.

Blaukraut oder Rotkraut: Was ist der Unterschied?

Für uns Franken (und auch den Rest von Bayern) besteht kein Zweifel: Es heißt auf jeden Fall Blaukraut. Doch außerhalb der bayerischen Landesgrenzen sieht das etwas anders aus. Hier wird die beliebte Kohlsorte gängigerweise als Rotkraut bezeichnet. Fakt ist – egal ob Blaukraut, Rotkraut, Blaukohl oder Rotkohl – es handelt sich um ein und dasselbe Gemüse.

Die unterschiedlichen Bezeichnungen lassen sich lediglich auf die Farbe zurückführen, die wesentlich durch die Zubereitungsart beeinflusst wird. Durch die Zugabe säurehaltiger Zutaten, wie zum Beispiel Essig, färbt sich das Gemüse rötlich. In unseren traditionellen Blaukrautrezepten kommen säurehaltige Zutaten nur in geringen Maßen oder gar nicht zum Einsatz. Hier sorgt vor allem der Zucker für eine lila-bläuliche Färbung.

Blaukraut zubereiten: Unsere liebsten Rezepte

Blaukraut gehört zu den beliebtesten fränkischen Beilagen. Klassischerweise wird es gekocht, aber es gibt auch andere Wege, das leckere Wintergemüse zuzubereiten. Hier sind unsere liebsten Rezepte:

Wie gesund ist Blaukraut?

Blaukraut schmeckt nicht nur zum Braten, es ist darüber hinaus auch noch unglaublich gesund und enthält nur wenige Kalorien. Das Wintergemüse ist reich an Ballaststoffen und regt so die Verdauung an. Außerdem enthält es reichlich Vitamin C und K, was seine entzündungshemmende Wirkung erklärt. In rohem Zustand sollte es aber mit Vorsicht gegessen werden. Bei einigen Personen können seine Inhaltsstoffe zu Magenschmerzen und Blähungen führen.

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Tonnen Blaukohl werden jährlich in Deutschland produziert
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Milligramm Vitamin C enthalten 100 Gramm Blaukraut
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Kalorien entfallen auf 100 Gramm Blaukraut

Blaukraut aus Franken: regional und ökologisch

Gemüse von heimischen Erzeugern zu kaufen, ist immer eine gute Sache. Man unterstützt den regionalen Anbau und die über Jahrzehnte bestehenden fränkischen Traditionsbetriebe und deren Mitarbeiter. Zudem sparen sich die Lebensmittel lange Transportwege. Das schützt die Umwelt und garantiert ein frisches Produkt. Mit bis zu 120.000 Tonnen pro Jahr zählt Deutschland zu den wichtigsten Blaukohl-Erzeugern in Europa.

Blaukohl ist das ganze Jahr über auf dem Wochen- oder im Supermarkt erhältlich. Von August bis Dezember ist das heimische Angebot am größten und der Blaukohl besonders frisch. Da Blaukohl sich aber prima lagern lässt, bleibt er mindestens bis zum Ende des Winters schön frisch.

Dazu passt Blaukraut: Unsere drei Favoriten

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